Astoria (New York)

Die mit der Maus auswählbaren Landkarten sowie die Abbildungen auf dieser Webseite enthalten Daten und Fakten zu dem Ort Astoria (New York). Astoria ist ein im äußersten Nordwesten von Queens in New York City gelegener Stadtteil. Das Viertel wird im Westen durch den East River begrenzt und grenzt im Norden an Ditmars, im Osten an Woodside und im Süden an Sunnyside. Im Südwesten grenzt zudem Ravenswood an Astoria.

Astoria ist das einwohnerreichste Viertel von Queens. Hier leben etwa 250.000 Menschen.

Geschichte

Ursprünglich trug das Viertel den Namen „Hallet’s Cove“, dieser stammte vom ersten Landbesitzer William Hallet Sr. ab, der sich hier im Jahr 1659 mit seiner Frau Elizabeth Fones niedergelassen hatte. Erst im 19. Jahrhundert gewann der Stadtteil nach seiner Besiedelung wieder an Bedeutung, als wohlhabende New Yorker große Residenzen an der 12th und der 14th Street errichteten.

Nach der offiziellen Gründung von „Hallet’s Cove“ durch den Fellhändler Steven Halsey im Jahr 1839 entwickelte sich der Stadtbezirk mehr und mehr zu einem beliebten Erholungsziel für weitere wohlhabende New Yorker Geschäftsleute.

Nach kurzer Zeit wurde das Viertel in seinen heutigen Namen umbenannt, dafür wurde der deutschstämmige und damals reichste Mann der Welt, John Jacob Astor, als Namensgeber gewählt, da er ein enger Freund von Halsey war. Unter der Bedingung, Astor würde 2000 Dollar in den Aufbau des Viertels stecken, sollte der Name auf Dauer bestehen. Er investierte zwar nur 500 Dollar, allerdings setzten sich viele seiner Freunde und Unterstützer in einem nachfolgenden Streit um den Namen dafür ein, dass Astoria seinen Namen trotzdem behielt. Astor besaß zum Zeitpunkt der Umbenennung ein Sommerhaus auf Randalls Island und konnte Astoria über das Hell Gate sehen. Trotz der Benennung des Viertels nach ihm, setzte Astor nie in seinem Leben einen Fuß nach Astoria.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Astoria gemeinsam mit den umliegenden Bezirken einen erneuten Aufschwung. Durch zahlreiche Einwanderer, darunter viele Deutsche, wuchs die Industrie im Viertel und einer der deutschen Immigranten, der aus dem Harz stammende Klavierbauer Heinrich Steinweg, gründete im Jahr 1853 in Manhattan das Unternehmen Steinway & Sons, das heute führend in der Klavierherstellung ist. Nach der Gründung des Unternehmens bauten die Steinways eine Sägemühle, eine Gießerei und eine Straßenbahnlinie, um den Produktionsvorgang der Flügel zu beschleunigen. Nachdem das Unternehmen weiter rasant wuchs, entschloss man sich, eine eigene Siedlung in Astoria für die Arbeiter der Fabrik zu errichten. Das sogenannte „Steinway Village“ gehörte zum Unternehmen und bot Schulen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch unterrichteten.

Im Jahr 1870 wurde der Stadtteil mit mehreren Nachbarvierteln, darunter auch Steinway, an die damals noch unabhängige Verwaltungseinheit Long Island City angegliedert. Im Jahr 1898 erfolgt die Eingliederung dieses Viertels in New York City.

Karten und Luftaufnahmen

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Weitere Information zu Astoria (New York)

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Orte in der Nähe

Hell Gate (1.87 km)

Das Hell Gate (dt. Höllentor) ist eine Meerenge, die sich im East River in New York City befindet. Das Hell Gate trennt Astoria in Queens von Randalls Island. Seit 1918 wird die Engstelle von der New York Connecting Railroad Bridge (heute: Hell Gate Bridge) überspannt, im Jahr 1936 wurde zudem die Triborough Bridge (heute: Robert F. Kennedy Bridge) über dem Hell Gate errichtet. Geschichte Frühphase Die erste Erwähnung der Straße erfolgt in den Tagebüchern des niederländischen Steuermanns Adriaen Block, dem ersten Europäer, der den East River 1614 durchquert hat.

Wards Island (2.41 km)

Wards Island ist eine Insel im East River und gehört zum New Yorker Stadtbezirk Manhattan. Geografie und Lage Wards Island ist Richtung Norden durch eine Aufschüttung mit der Insel Randall’s Island verbunden. Die Verbindung mit drei anderen Stadtbezirken New York Citys erfolgt durch verschiedene Brücken: Die Eisenbahnbrücke Hell Gate Bridge verbindet Wards Island mit New York Citys Stadtbezirk Queens. Der Triborough Bridge-Brückenkomplex verbindet die New Yorker Stadtteile Bronx, Manhattan und Queens über die Ward’s Island und Randall’s Island.

American Museum of the Moving Image (2.63 km)

Das Filmmuseum Museum of the Moving Image (übersetzt „Museum der bewegten Bilder“) befindet sich in Queens, New York City auf dem ehemaligen Gelände des Kaufman Astoria-Filmstudios. Geschichte Das Museum sammelt und zeigt verschiedenste Artefakte, die im weitesten Sinn mit der Geschichte, Produktion, Verbreitung und Darstellung von Film und Fernsehen zu tun haben. Die Dauerausstellung hat auch ein starkes Augenmerk auf die Bedeutung der angewandten Technik, die dem Besucher nähergebracht werden soll, unter anderem mit audiovisuellen und interaktiven Elementen.

Riverside Hospital (3.04 km)

Das Riverside Hospital war in den Jahren 1885 bis 1963 unter anderem das Quarantänekrankenhaus New Yorks. Es befand sich auf der kleinen Insel North Brother Island im East River. Es besteht heute nur noch aus Ruinen. Lage Die Brüder, wie man die beiden Inseln auch nennt, befinden sich im East River, zwischen den New Yorker Stadtteilen Queens und der Bronx. Die Inseln wurden 1614 bereits entdeckt, blieben aber, aufgrund der gefährlichen Strömungen und Strudel, die auch heute noch die Inseln im East-River umgeben, bis ins späte 19. Jahrhundert unbesiedelt.

Gracie Mansion (3.31 km)

Archibald Gracie Mansion ist der Amtssitz des Bürgermeisters von New York City. Das Gebäude wurde 1799 errichtet und befindet sich im Carl Schurz Park an der East End Avenue und der 88. Straße in Yorkville, Manhattan. Vom Anwesen ist der Hell Gate Kanal im East River zu sehen.

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Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Datenbestand von Wikipedia. Die Informationen zum Wetter werden bereit gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Datensätze automatisch berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google, Bing Maps sowie OSM (Open Street Map).

Weitere Möglichkeiten