Broch von Cinn Trolla

Die Abbildungen wie auch die Fotos auf dieser Webseite illustrieren Daten und Fakten zu dem Ort Broch von Cinn Trolla. Der Broch von Cinn Trolla (auch Cill Trolla oder Kintradwell) nördlich von Brora in Sutherland in Schottland liegt auf einer natürlichen Terrasse, einige Kilometer südlich des Carn Liath zwischen der Küstenstraße (A9) und der Eisenbahnlinie.

Beschreibung

Der Broch hat einen Innendurchmesser von 9,3 m und die erhaltene Innenhöhe seiner Wand variiert von 3,0 bis 4,5 m (außen maximal zwei Meter). Sie ist am Eingang 5,5 m dick und ein 2,4 m hoher stehen gelassener Rest der Terrasse umläuft die Innenseite der exakten Mauerschichten aus Sandstein. Joass Zeichnung des Innenraums zeigt um die Innenwand angeordnete Handdrehmühlen. Ein 2,1 m tiefer Schacht oder Brunnen, mit einer absteigenden Treppe, wurde im Südosten nah der Wand entdeckt. Seine Ähnlichkeit mit einer Kammer im Carn Liath ist bemerkenswert. Innerhalb der sekundär verkleideten Wand liegen zwei Kammern, von denen eine aus 13 erhaltenen Stufen bestehende Treppe in der 3,05 m langen und 2,75 m hohen Zelle aufweist. Eine ovale Zelle, die durch eine kleine Öffnung in der Wand betretbar ist, misst 3,36 m in der Länge und ist 3,05 m hoch. Bei der 1871 durch Joass erfolgten Ausgrabung des Brochs wurde an der Südwestseite die 2,1 m hohe, verschüttete Zugangspassage gefunden. Im 92 cm breiten Gang liegt eine als Türanschlag nutzbare Verengung, innerhalb derer auf der rechten Seite der Zugang zur (durch Zerstörung oben offenen) runden Wächterzelle liegt.

Karten und Bilder

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Weitere Information zu Broch von Cinn Trolla

Wetteraussichten (Großbritannien und Nordirland)

Prognose: Aussicht auf bei einer Temperatur von Grad Celsius und einer erwarteten Windgeschwindigkeit von km/h.

Nebengebäude

Außerhalb des Broch sind vor dem Zugang, bis in eine Entfernung von 18 m, die Überreste von unregelmäßigen, durch Gänge miteinander verbundenen Bauten gefunden worden, von denen Joass zwar annahm, dass sie jünger sind als der eigentliche Broch, da die Qualität des Mauerwerks schlechter ist, da aber Abfallmaterial (Knochen und Muschel) verbaut wurden, weist dies eher auf ältere Bauweisen.

Funde

Zum Zeitpunkt der Ausgrabung lagen im Inneren Ablagerungen, bestehend einer etwa 1,8 m hohen Ansammlung von Asche und Erde auf dem ursprünglichen Pflaster. In die Mitte befand sich eine flache, feuergeschwärzte Steinplatte; offenbar eine Feuerstelle, in deren Nähe eine L-förmigen Formation aus in den Boden gesetzten Kieselsteinen lag. Darauf fanden sich in einem Aschehaufen zersplitterte Knochen. Zwischen dieser Formation und der Südwand lag ein Bereich mit einer „Doppelpflasterung“.

Die Funde aus dem Broch bestehend aus einem Eisenspeer, einer eisernen Dolchklinge und einem Ring (alle bei Bestattungen in den Wandkammern, auf der Treppe und im Oberboden gefunden), ein Stück einer kleinen eisernen Dolchklinge und ein meißelförmiges Werkzeug, (aus den Nebengebäuden) sowie: Schieferringe und -scheiben etc. (keinerlei Bronzen) befinden sich im Dunrobin-Museum.

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Orte in der Nähe

Glen Loth (6 km)

Glen Loth ist ein Tal, das von der A9 aus, 10 km westlich vom Hafenort Helmsdale, an der schottischen Ostküste über eine kaum benutzte, unbefestigte, einspurige Straße die in die Highlands führt, zu erreichen ist. Der Loth Bach durchfließt das enge; nach der verstreuten Gemeinde Loth in Sutherland benannte Tal. Der Name Loth bedeutet sumpfig. Das heute nahezu verlassene Glen ist einer der Plätze, die viele Anzeichen menschlicher Besiedlung aus der Vorzeit aufweisen. Am Eingang zum Tal liegt der Weiler Lothbeg und ein zerstörtes Kammergrab.

Carn Liath (Sutherland) (8.91 km)

Der eisenzeitliche Broch (Turm) Carn Liath (grauer Hügel) in Sutherland (Schottland) liegt am meerseitigen Hang neben der Straße vom Dornoch Firth über Golspie und Brora nach Wick. Der Broch besitzt eine separate Außenmauer. Ein Gang führt vom Zugang in der Mauer zum Brocheingang. Es gibt Hinweise auf eine Tür im Zugang des Brochs, und es gab vermutlich ein Tor in der äußeren Mauer. Der Zugang zum Broch hat einen dicken Sturz. Eine Öffnung im Zugang führt zu einer Treppe, die innerhalb der zweischaligen Brochmauer verlief.

Dunrobin Castle (10.69 km)

Dunrobin Castle ist ein Schloss an der Ostküste von Schottland, knapp zwei Kilometer nördlich von Golspie. Es ist der Stammsitz des Clan Sutherland und damit auch des Earl of Sutherland. Mit 189 Zimmern ist Dunrobin Castle das größte Wohngebäude in den nördlichen Highlands. Geschichte Der Kern des Gebäudes geht auf einen Wohnturm des 13. Jahrhunderts zurück, dessen Überreste noch heute im Innenhof des Schlosses sichtbar sind. Erstmals erwähnt wurde Dunrobin aber erst 1401 als Festung des sechsten Grafen von Sutherland, Robert de Moravia. Im 17.

Caen Burn (13.22 km)

Das Souterrain von Caen Burn liegt an der Westseite des Caen Burn Glen, in einer kleinen Streusiedlung, im Strath of Kildonan bei Hemsdale in der Grafschaft Sutherland in den schottischen Highlands. Innerhalb einer Ansammlung von Fundamenten von Bienenkorbhütten ist eine Hütte von 10,5 m Durchmesser, umgeben von einem kleinen Wall. Der Zugang liegt im Osten. Innen befindet sich der Eintritt zu einem Souterrain. Die Öffnung liegt innerhalb der hier geweiteten Mauer, rechts vom Eingang der Hütte. Von hier führt ein zunächst nur leicht gebogener, dann stärker abknickender Gang abwärts.

Kirkton (16.25 km)

Das Souterrain von Kirkton (etymol.: das Dorf, in dem die Kirche steht), auch Kirkton Earthhouse genannt, liegt westlich des Küstenortes Golspie, der auf der Nordseeseite der schottischen Grafschaft Sutherland liegt. Eine Vertiefung im Gras zwischen einer Feldmauer und einem Gehölz bildet den Zugang zu dem gut erhaltenen Souterrain. Der heutige Eingang hat drei Stufen, ein zweiter heute verstürzter Eingang befindet sich möglicherweise auf der anderen Seite des geraden, etwa zehn Meter langen gemauerten und durch Platten gedeckten Ganges.

Artikel mit Bezug zu Broch von Cinn Trolla

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Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Datenbestand von Wikipedia. Die Wetterdaten werden zur Verfügung gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Geodaten berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google, Bing Maps sowie OSM (Open Street Map).

Weitere Möglichkeiten