Förthaer Kirche

Die Abbildungen und Luftaufnahmen weiter unten enthalten Daten und Fakten zu dem Ort Förthaer Kirche. Die evangelische Förthaer Kirche ist die Dorfkirche im Mittelpunkt von Förtha im thüringischen Wartburgkreis. Dieses älteste noch erhaltene Bauwerk des Ortes wurde um 1413 errichtet. Das als Wehrkirche oder Kirchenburg errichtete Gebäude umgab wahrscheinlich ursprünglich eine hohe Wehrmauer. Der Eingang zum Turm war vermutlich in fünf bis sieben Metern Höhe und nur durch eine hochzuziehende Leiter erreichbar. So diente die Kirche den Bürgern nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Zufluchtsstätte gegen umherziehende Räuber und Soldaten. Über dem erdgeschossigen Chor des Turms waren weitere Stockwerke eingebaut, in denen sich die geflohenen Bürger aufhalten konnten, wo aber auch noch Platz für notwendige Nahrungsvorräte war. Schmale Fenster, die auch heute noch zu sehen sind, dienten als Schießscharten und schützten die Insassen des Turms gegen die feindlichen Pfeile. Den Belastungen während des Dreißigjährigen Kriegs war der Turm indes nicht gewachsen: Im Oktober 1634 fielen plündernde kroatische Horden über das Dorf her. Die Förthaer flohen in die nahen und dichten Wälder und mussten zusehen, wie die Soldateska ihre Kirche brandschatzten. Nach dem Krieg baute man die Kirche wieder auf. Wie aus einer Inschrift in einem Tragebalken des Kirchenschiffs zu entnehmen ist, wurde sie 1674 wieder errichtet. Die Inschrift lautet „16HM74“. Eine Besonderheit der Kirche ist die vergitterte Sakramentsnische aus vorreformatorischer Zeit, als man die Sakramente, wie in der katholischen Kirche üblich, an einem sicheren Ort unterbringen musste. Die Nische ist von 1430. Der Taufstein in der Kirche ist aus dem 17. Jahrhundert mit einer Messingschale von 1982.

Karten und Fotos

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Weitere Information zu Förthaer Kirche

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Orte in der Nähe

Lehne (Oberellen) (2.55 km)

Der Berg Lehne ist ein stark gegliederter, hoher Berg im Wartburgkreis in Thüringen, die Nord- und Westseite gehören zum Gebiet der Gemeinde Gerstungen, die Süd- und Ostseite zu Marksuhl. Der Berg Lehne liegt etwa 5 km südlich des Rennsteigs und markiert die Wasserscheide zwischen dem Suhltal und dem Eltetal.

Förthaer Tunnel (2.8 km)

Der Förthaer Tunnel ist ein Eisenbahntunnel der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels im Wartburgkreis in Thüringen. Er ist 549 Meter lang und unterquert südlich von Eisenach den Rennsteig im Thüringer Wald. Er liegt im Verlauf der Werrabahn zwischen Streckenkilometer 6,14 und 6,73. Beim Bau im Jahr 1858 hieß er zunächst Werrabahn-Tunnel, später bekam er entsprechend dem 1896 eingerichteten Haltepunkt Epichnellen-Wilhelmsthal den Namen Epichnellener Tunnel. Mit dem neuen Namen Förtha für den Haltepunkt im Jahre 1946 wurde er der Förthaer Tunnel.

Schloss Marksuhl (3.59 km)

Das Schloss Marksuhl befindet sich im Zentrum der westthüringischen Gemeinde Marksuhl. Es war zunächst als ein Jagd- und Wohnschloss im Baustil der Renaissance errichtet worden. Von 1672 bis 1686 diente es als Residenzschloss des Herzogtums Sachsen-Eisenach. Ab 1741 wurde es nochmals beträchtlich erweitert und wieder als Jagdschloss genutzt. Das Schloss in Marksuhl bildet mit der benachbarten Kirche St. Hubertus das Wahrzeichen der Gemeinde Marksuhl und wird deshalb im Ortswappen zitiert.

St. Hubertus (Marksuhl) (3.6 km)

Die evangelische Kirche St. Hubertus steht in der Gemeinde Marksuhl im Wartburgkreis in Thüringen. Lage Die Kirche befindet sich in der Ortsmitte von Marksuhl direkt an der Bundesstraße 84 unmittelbar gegenüber dem Marksuhler Schloss. Der Kirchturm prägt gemeinsam mit dem Turm des Schlosses das Ortsbild, beide Türme sind im Wappen der Gemeinde Marksuhl abgebildet. Geschichte Zwei Baumeister zeichneten verantwortlich für den Bau des Kirchturms im Jahre 1454. Bereits 1463 bestellte man in Apolda bei der Glockengießerei zwei Glocken für das Gotteshaus.

Schloss Oberellen (3.63 km)

Das Schloss Oberellen ist ein Renaissanceschloss und Herrenhaus eines zugehörigen Gutshofes in der Gemeinde Oberellen, jetzt ein Ortsteil von Gerstungen im Wartburgkreis. Das Schloss befindet sich im Zentrum der Ortslage neben der Kirche. Geschichte Im 12. Jahrhundert war das Dorf Oberellen in den Besitz der Ritter von Goldbach gelangt, deren Stammsitz westlich von Gotha im gleichnamigen Dorf an der Nesse lag. Der Eigenbesitz zu Elnde wurde 1121 an das Kloster Reinhardsbrunn abgetreten.

Artikel mit Bezug zu Förthaer Kirche

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Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Korpus von Wikipedia. Die Informationen zum Wetter werden zur Verfügung gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Geodaten automatisch berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google, Bing Maps sowie OSM (Open Street Map).

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