Hochbunker von Trier

Die klickbaren Karten wie auch die Abbildungen auf dieser Webseite illustrieren Daten und Fakten zu dem Ort Hochbunker von Trier. thumb|Hochbunker der Stadt Trier

Der Hochbunker in der Stadt Trier am Augustinerhof direkt neben dem Rathaus ist ein unvollendeter Bunker, der über der Erdoberfläche liegt. Er ist 38 m hoch und steht unter Denkmalschutz.

Er wurde auf staatliche Veranlassung 1942 im Zweiten Weltkrieg neben dem Rathaus gebaut. Er sollte den Beamten der Stadt sowie der Zivilbevölkerung Schutz vor Luftangriffen bieten. Er wurde zwar benutzt, war aber nie ganz fertiggestellt. So liegen bis heute die Maschinen der Belüftungsanlage unmontiert im Inneren. Am nicht fertigen Dach erkennt man gut die spitze Dachform, die einen direkten Treffer einer Bombe verhindern sollte, da diese dann am Dach abprallen und neben dem Bunker auf dem Erdboden einschlagen würde. Während des Zweiten Weltkrieges waren in ihm die Leitung der Feuerwehr, des Technischen Notdienstes und die Stadtverwaltung untergebracht. Der planende Architekt Heinrich Otto Vogel hatte schon die Gestaltung des Bunkers nach dem Krieg berücksichtigt: Die Außenmauern sollten mit Sandstein verkleidet und das Dach mit Schiefer gedeckt werden. So hätte sich der Bunker durch eine gewisse Ähnlichkeit mit historischen Gebäuden ins Stadtbild eingefügt, zudem war die Anlage einer Straße in seiner Nähe geplant, die auf den mächtigen Turmbau ausgerichtet gewesen wäre.

1980 und im Januar 2005 wurde die Drahtbespannung am Dachstuhl erneuert, um ein Herabfallen von Betonteilen zu verhindern. Zurzeit wird über einen Umbau mit besseren Nutzungsmöglichkeiten nachgedacht. Zwischenzeitlich dient(e) der Hochbunker dem benachbarten Stadttheater als Requisitenlager. Im benachbarten Flachbunker war bis zum Ende des Kalten Krieges die ABC-Meldestelle des Katastrophenschutzes untergebracht.

Direkt neben dem weiter oben aufgeführten Bunker „Am Augustinerhof“ ist noch ein weiteres bombensicheres Luftschutzobjekt, ein Hochbunker/Flachbunker mit nur einem Geschoss, errichtet worden. Auch dieser Bunker ist noch erhalten und steht wohl im Verbund mit dem Turm selbst. Neben dem Hochbunker Augstinerhof gab es in Trier sieben Hochbunker, vier davon sind heute noch erhalten. Einer davon ist ein Winkelturmbunker.

Karten und Fotos

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Orte in der Nähe

Am Augustinerhof (0.07 km)

Der Augustinerhof – amtliche Bezeichnung Am Augustinerhof – ist ein Platz in der Innenstadt von Trier gegenüber vom Viehmarktplatz. Der Name des Platzes leitet sich ab vom ehemaligen Augustinerkloster, in dem das Rathaus von Trier untergebracht ist. Über den Platz verläuft frontal auf das Rathaus zu die Augustinerstraße. Geschichte und umgebende Bauwerke Am Augustinerhof stehen neben dem historischen Klostergebäude ein unvollendeter Hochbunker, die alte Klosterkirche St. Katharina, das Theater Trier sowie ein ehemaliges Erziehungshaus des Landarmenhauses von 1844/46.

Theater Trier (0.15 km)

Das Theater Trier ist ein Dreispartenhaus, das seit 1802 besteht. Im Juni 2013 wurde das Theater vom Deutschen Kulturrat e. V. auf die Rote Liste Kultur gesetzt und als von Schließung bedroht (Kategorie 1) eingestuft. Geschichte Das Theater der Stadt Trier kann mittlerweile auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken. Die Spielzeit 2002/2003 stand daher unter dem Motto „200 Jahre Theater Trier – Napoleon ist schuld“. Und in der Tat hat der spätere Kaiser von Frankreich, anlässlich eines Besuchs der besetzten Stadt Trier, am 28.

Barbarathermen (0.25 km)

Die Barbarathermen in Trier (Augusta Treverorum) sind die römische Thermenanlage mit der größten Grundfläche, die nördlich der Alpen errichtet wurde. Seit 1986 sind die Barbarathermen Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier. Baugeschichte Die Barbarathermen wurden in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr errichtet. Zu dieser Zeit war die Thermenanlage am Viehmarkt wahrscheinlich zu klein geworden für die wachsende Stadtbevölkerung. Die Thermen hatten zur Entstehungszeit Ausmaße von 172 x 240 m (42.500 m²).

Asclepius-Tempel Trier (0.26 km)

Der Asclepius-Tempel Trier ist ein antiker Tempel am Moselufer in der römischen Stadt Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Einem Inschriftenfund zufolge war er dem Heilgott Asclepius geweiht. Tempel Auf dem Areal des Krankenhauses der Borromäerinnen wurden 1977–1979 beim Bau einer Tiefgarage größere Mauerzüge freigelegt, die eine Fläche von 170 × 88 m und damit mehr als eine komplette Insula-Breite nahe dem Moselufer einnahmen. Zu seiner Erbauung wurden am Fluss erhebliche Aufschüttungen zum Hochwasserschutz vorgenommen.

Kunstverein Trier Junge Kunst (0.31 km)

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Er beschränkt sich nicht auf die Aufgaben eines klassischen Kunstvereins, sondern greift hinaus und bezieht Elemente einer Künstlervereinigung und einer Produzentengalerie ein. Ausstellungen Der Kunstverein führt jährlich etwa zehn Ausstellungen durch. Diese fanden und finden sowohl in den Vereins-Ausstellungs-Räumlichkeiten der Galerie Junge Kunst als auch außerhalb statt.

Artikel mit Bezug zu Hochbunker von Trier

Möglicherweise gibt es über die Volltextsuche noch weiter gehende Daten in der Datenbank über Hochbunker von Trier.

Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Korpus von Wikipedia. Die Wetterdaten werden bereit gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Datensätze automatisch berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google, Bing Maps sowie OSM (Open Street Map).

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