Marienau (Coppenbrügge)

Die mit der Maus auswählbaren Abbildungen sowie die Fotos auf dieser Seite illustrieren Daten und Fakten zu dem Ort Marienau (Coppenbrügge). Marienau ist ein Ortsteil von Coppenbrügge (Niedersachsen) mit etwa 960 Einwohnern und liegt im Weserbergland im nördlichen Ith.

Geschichte

Von den Karmeliter-Mönchen des Klosters Marienau wurde im Mittelalter eine Wallfahrt zu einem als wundertätig angesehenen Marienbild im Mittelgebirge Ith betreut. Mit der Einführung der Reformation endeten im Jahre 1565 Kloster und Wallfahrt. Die Wallfahrt wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg erneuert, 1773 wurde sie allerdings endgültig untersagt.

Am 1. Januar 1973 wurde Marienau in den Flecken Coppenbrügge eingegliedert.

Karten

Die nachfolgenden Karten und Luftaufnahmen können individuell mit der Maus angeklickt werden.
 

Weitere Information zu Marienau (Coppenbrügge)

Aussichten für das Wetter (Deutschland)

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Jedes Jahr wird drei Wochen nach Ostern das Fest „Wittmus“ auf dem Marienauer Sportplatz gefeiert. Es hängt mit der Geschichte Marienaus zusammen.

Die Kirche war früher ein Gebäude des Klosters Marienau. In den Jahren 2001 bis 2004 wurde der Garten an der Kirche zu einem „Klostergarten“ umgestaltet. Er verfügt über ein naturverbundenes Kräuterbeet, an dem sich die Besucher und Einwohner bedienen dürfen. Im Klostergarten wird das Johannesfest gefeiert, das auf den Ursprung des Dorfes Marienau („Maria an der Aue“) zurückgeht. Die Recherche und das Schreiben der Dorfchronik, worauf diese Feierlichkeiten zurückgehen, wurden von der ortsansässigen Uta Zehlius erfasst und in die heutige Zeit umgesetzt.

In Marienau steht ein 1885 im Stil der Neorenaissance umgebautes Herrenhaus des Rittergutes Voldagsen (Marienau). Besitzer des Gebäudes war die Familie Bock von Nordholz. Von 1945 bis 1955 war in diesem Herrenhaus das Erwin-Bauer-Institut, als ehemalige Forschungsstelle des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts und der heutigen Max-Planck-Gesellschaft, untergebracht. Es wurden in diesem Zusammenhang dort wissenschaftliche Zuchtversuche durchgeführt.

Naturschutzgebiet

Mit einer Landschaftsschutzgebietverordnung von 1972 wurden Teile des Gebietes von Marienau in das Landschaftsschutzgebiet Osterwald-Saupark einbezogen und mit Verordnung von 1986 zum Naturschutzgebiet „Naturwald Saubrink/Oberberg“ erklärt. Der gesamte Ith und damit auch das Gebiet von Marienau ist mittlerweile als Schutzgebiet im Sinne der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie an die Europäische Kommission gemeldet worden.

Klettermöglichkeiten

Obwohl der gesamte Ith als FFH-Schutzgebiet ausgewiesen ist, kann die südöstlich ausgerichtete Klippengruppe „Marienauer Klippen“ zwischen Marienau und Lauenstein auf Anfänger- und Fortgeschrittenenrouten teilweise bestiegen werden.

Verkehr

In Marienau gabelt sich der Weser-Leine-Radweg. Es besteht ein Rundwanderweg zwischen Coppenbrügge und Marienau mit einer Gesamtlänge von 6,1 km.

Derzeit ist eine Ortsumgehung der Bundesstraße 1 im Raum Coppenbrügge–Marienau geplant.

Vereinsleben

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Orte in der Nähe

Kloster Marienau (Coppenbrügge) (0.23 km)

Das Kloster Marienau in Marienau, heute ein Ortsteil von Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont, war ein Kloster des Karmelitenordens. Es wurde auch „to deme Ouhagen“ (zum Auhagen) genannt. Geschichte Gegründet wurde das Kloster, das der Gottesmutter Maria geweiht war, wahrscheinlich im Jahr 1310. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1312. An derselben Stelle befand sich vorher eine Kapelle, die 1298 einen päpstlichen Gnadenbrief erhielt. Die Ländereien wurden von den Grafen von Spiegelberg gestiftet, die das Kloster auch als Grablege nutzten.

Maria Königin der Apostel (Coppenbrügge) (1.54 km)

Die Kirche Maria Königin der Apostel war die katholische Kirche in Coppenbrügge, einem Flecken im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Sie gehörte zuletzt zur Pfarrgemeinde St. Joseph mit Sitz in Gronau, im Dekanat Alfeld-Detfurth des Bistums Hildesheim. Die Kirche war nach dem Marientitel Königin der Apostel benannt und befand sich im Postweg 27. Heute ist St. Benedikt im 5 km entfernten Lauenstein die nächstgelegene katholische Kirche. Auch die Räumlichkeiten der evangelisch-lutherischen St.

Rittergut Voldagsen (1.55 km)

Das Rittergut Voldagsen ist ein landwirtschaftlicher Gebäudekomplex mit einem Herrenhaus im Stil der Neorenaissance und einer ausgedehnten Parkanlage. Es befindet sich im Ortsteil Marienau der Gemeinde Coppenbrügge (Landkreis Hameln-Pyrmont) im Süden Niedersachsens. Eine Belehnung des Guts durch die Grafen von Spiegelberg wurde um 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Während seiner Lehnsgeschichte befand sich das Rittergut Voldagsen bis in das Jahr 1878 über 200 Jahre lang im Besitz des Adelsgeschlechts Münchhausen.

St. Nicolai (Coppenbrügge) (1.92 km)

Die St.-Nicolai-Kirche in Coppenbrügge ist eine evangelisch-lutherische Kirche. Sie gehört zum Amtsbereich Elze des Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld im Sprengel Hildesheim-Göttingen. Geschichte der Kirchengemeinde Seit dem Mittelalter war die Nicolaikirche die Hauptkirche der Grafschaft Spiegelberg. Bis zur Einführung der Reformation in der Grafschaft (1540) gehörte sie zum Archidiakonat Oldendorf (Salzhemmendorf) des Bistums Hildesheim, später zur lutherischen Inspektion Oldendorf. Die Patronatsrechte hatten bis 1819 die Besitzer der Grafschaft Spiegelberg inne.

Artikel mit Bezug zu Marienau (Coppenbrügge)

Vielleicht gibt es über die Volltextsuche von GeoMapedia noch ergänzende Daten in der Datenbank über den Ort Marienau (Coppenbrügge).

Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Korpus von Wikipedia. Die Wetterdaten werden zur Verfügung gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Geodaten automatisch berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google Maps, Bing Maps sowie OSM (Open Street Map).

Weitere Möglichkeiten