Mines ParisTech

Die klickbaren Karten und Fotos weiter unten zeigen Daten und Fakten zu dem Ort Mines ParisTech. Die École nationale supérieure des mines de Paris (auch École des mines de Paris, Mines Paris oder seit dem 22. April 2008 Mines ParisTech) ist eine französische Elitehochschule für Ingenieure im 6. Arrondissement von Paris. Sie wurde noch im Ancien Régime am 19. März 1783 auf Anordnung von Ludwig XVI. mit dem Ziel gegründet, „intelligente Direktoren“ für die Bergwerke des Königreichs auszubilden. Sie ist eine der berühmtesten Bergakademien Frankreichs.

Zum Zeitpunkt ihrer Gründung war der Bergbau ein beispielhaftes Gebiet der Hochtechnologie, in dem sich Probleme sammelten, die etwa von der Sicherheit der Bergleute über die Bewirtschaftung eines Bergwerks bis hin zu geopolitischen Fragen reichten. Im Laufe der Zeit hat die Entwicklung der Hochschule zu einem breit gefächerten Angebot bergmännischen Wissens geführt.

Die École des mines ist eines der Gründungsmitglieder des Institutes für Wissenschaft und Technologien (ParisTech), einem Verbund elf verschiedener technischer Universitäten. Außerdem gehört sie der sechs Mitglieder umfassenden Groupe des écoles des mines (GEM) an.

Geschichte

Die erste École de Mines wurde nach einem Erlass des königlichen Rates am 19. März 1783 gegründet; ihr Quartier lag im Hôtel des Monnaies in Paris. Nach den Wirren der Französischen Revolution, in denen die Hochschule wieder aufgelöst worden war, erließ der Wohlfahrtsausschuss am 13. Messidor des Jahres II (2. Juli 1794) den Befehl zur Neugründung der Schule. Als Standort wurde am 23. Pluviôse des Jahres X (24. Januar 1802) Savoyen bestimmt, das zu diesem Zeitpunkt zu Frankreich gehörte.

Nach den Ereignissen der Befreiungskriege wurde am 6. Dezember 1816 als Standort der Hochschule schließlich per Erlass Paris bestimmt. Die École de Mines wurde im Hôtel de Vendôme am Boulevard Saint-Michel untergebracht, der am Jardin du Luxembourg vorbeiführt, dem Ort, den ihr Hauptsitz auch heute noch einnimmt.

1967 wurden Teile der Schule nach Fontainebleau und Évry ausgelagert, und 1976 ein weiterer Teil in den Technologiepark Sophia Antipolis.

Karten und Luftaufnahmen

Die angezeigten Landkarten und Abbildungen können individuell ausgewählt werden.
 

Weitere Information zu Mines ParisTech

Wetterprognose (Frankreich)

Der Wetterbericht meldet Aussicht auf bei einer Temperatur von ungefähr Grad Celsius mit einer Windgeschwindigkeit von km/h.

Abschlüsse

Ingénieur civil (bac+5)

Die École nationale bildet qualifizierte Ingenieure mit breiten Kenntnissen auf einer Vielzahl von Tätigkeitsgebieten aus, so etwa in der Produktion und Verwaltung oder in Forschung und Entwicklung.

Den Ingenieurstudiengang absolvieren pro Durchgang etwa 400 Studenten.

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Orte in der Nähe

Luxembourg (Paris RER) (0.2 km)

Die Station Luxembourg ist ein Tunnelbahnhof des Pariser Schnellbahnnnetzes RER. Sie wurde 1895 neuer Endbahnhof der Ligne de Sceaux. Zeitgleich wurde besagte Linie, in einem Tunnel verlaufend, von weiter südlich liegenden bisherigem Endbahnhof Bahnhof Denfert-Rochereau verlängert. Die Station befindet sich unter dem Boulevard Saint-Michel.

St-Jacques-du-Haut-Pas (0.22 km)

Saint-Jacques-du-Haut-Pas ist eine Pfarrkirche in der Rue Saint-Jacques Nr. 252 im 5. Arrondissement in Paris. Geschichte Saint-Jacques-du-Haut-Pas ersetzte eine kleinere, im Jahr 1584 unter der Leitung des Maurermeisters Gourgueron errichtete Pfarrkapelle. Den Grundstein legte am 2. September 1630 Gaston d'Orléans, der Bruder Ludwigs XIII. Für die Errichtung des Chors war die Maurerfamilie Janson verantwortlich. Das Material stellten die Steinbruchbesitzer unentgeltlich zur Verfügung, die Gesellen der verschiedenen Handwerksstände arbeiteten einen Tag in der Woche ohne Lohn.

École nationale de la France d’Outre-Mer (0.23 km)

Die École nationale de la France d’Outre-Mer (ENFOM) war eine französische Hochschule, deren Aufgabe die Ausbildung von Führungspersonal für den französischen Kolonialdienst war. Geschichte Die École nationale de la France d’Outre-Mer geht auf die 1885 in Paris gegründete Mission Cambodgienne zurück. Die Mission wurde von Auguste Pavie, einem französischen Entdecker und Diplomaten, der große Kenntnisse über die Sitten und Gebräuche Kambodschas erworben hatte, initiiert.

Vauvert (Paris) (0.25 km)

Vauvert ist die mittelalterliche Bezeichnung für ein Gelände im 6. Arrondissement von Paris, das etwa dem heutigen Jardin du Luxembourg entspricht. Geschichte Im 11. Jahrhundert entschied König Robert der Fromme († 1031), sich außerhalb der Stadt niederzulassen, und wählte dafür die mit Weinstöcken bewachsene Talmulde Vauvert (von val vert, grünes Tal). Nach seinem Tod wurde die Residenz bald wieder aufgegeben und wurde schnell ein verrufener Ort.

Jardin du Luxembourg (0.26 km)

Der Jardin du Luxembourg ist ein früher königlicher, heute staatlicher Schlosspark im Pariser Quartier Latin (6. Arrondissement) mit einer Fläche von 26 Hektar. Die Anlage gehört zum Palais du Luxembourg, in dem der Senat tagt, die zweite Kammer des französischen Parlamentes. Der Jardin du Luxembourg ist im Norden begrenzt von dem gleichnamigen Palais, dem kleineren Nebenschloss Petit Palais, das dem Senatspräsidenten als Amtssitz dient, der Orangerie und dem Musée du Luxembourg, und im Osten von der École des Mines.

Artikel mit Bezug zu Mines ParisTech

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Quellen

Die Textinformationen stammen aus dem Datenbestand von Wikipedia. Die Informationen zum Wetter werden zur Verfügung gestellt von OpenWeatherMap. Die Entfernungsangaben wurden auf Basis der Koordinatenangaben der Datensätze automatisch berechnet. Das Kartenmaterial stammt von Google, Bing sowie OSM (Open Street Map).

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